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Schach mit dem "Feuervogel-Mann"

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Neuer Beitrag im Projekt „Der Flug des Feuervogels“

Der Stonewall-Aufbau ist gekenzeichnet durch die Bauernformation f4 / e3 / d4 und in aller Regel c3.

Im Feuervogel-Repertoire bietet der Stonewall weniger eine prinzipielle Alternative zum Einfachen Feuervogel, sondern ergänzt vielmehr diesen durch ein Backup- und Sicherungssystem, das immer dann zum Einsatz gebracht werden kann, wenn der Verlauf der Eröffnung (und sei es auch nur subjektiv) nicht den Erwartungen entspricht.

Der Stonewall rundet somit das Basis-Repertoire des Feuervogels ab:

  • Das Fundament des Repertoires bildet der Einfache Feuervogel.
  • Bei ungewöhnlichem oder gar verwirrendem Verlauf der Eröffnung kann Weiß in das sicherere Stonewall-System wechseln.
  • Die frühzeitige „Störung“  From-Gambit wird mit dem Abgelehnten From-Gambit entschärft.
  • Auch für die seltenen „Störungen“ Symmetrie-Variante und Pferdebremse bietet unser aktuelles Repertoire bereits geeignete Gegenmaßnahmen.

Neuer Beitrag im Projekt „Der Flug des Feuervogels“

Der einfache Feuervogel, auch als (Damen-)Fianchetto-Variante bezeichnet, ist der perfekte Einstieg in die Welt der Bird-Eröffnung (1.f2-f4).

Der weiße Aufbauplan ist schnell erlernt, die Ziele und Angriffspläne sind einfach, und dennoch wird Schwarz vor ernsthafte positionelle Probleme gestellt, die – am Brett – nicht leicht zu lösen sind. Macht Schwarz keine Fehler, entsteht eine ausgeglichene Stellung. Für Großmeister mag das wenig attraktiv sein, für Amateur- und Online-Spieler ist es eine relativ risikoarme und dabei erfolgversprechende Spielweise, um sich mit der Bird-Eröffnung vertraut zu machen.

„Der Flug des Feuervogels“

Bekanntlich spiele ich nicht nur Schach, sondern beschäftige mich auch als „Hobby-Theoretiker“ mit in der Regel eher etwas ausgefalleneren Eröffnungssystemen und -ideen. Daraus ist u. a. vor zwei Jahren das Buch „Abgelehntes From-Gambit & From-Gambit mit vertauschten Farben“ entstanden.

In den vergangenen Wochen habe ich nach alternativen Veröffentlichungswegen gesucht. Das gedruckte Buch (im Selbstverlag) spielt hierbei weiterhin eine Rolle, hat aber auch Nachteile:

  1. Die technischen Vorbereitungen sind aufwendig (der professionelle Schriftsatz eines Schachbuches ist nicht ohne ein entsprechendes Schriftsatzprogramm zu realisieren).
  2. Das fertige Buch ist im Grunde schon nach dem Erscheinen nicht mehr in allen Details aktuell. Neuerungen oder auch nur neue interessante Partien können nur in Nachauflagen berücksichtigt werden.
    Das geht zwar (im Print-on-Demand-Verfahren kann man das Druckdokument jederzeit ändern), das bereits gedruckte Buch ändert dies aber nicht mehr.
  3. Das Schach-Buch ist als Nachschlagewerk weiterhin unschlagbar, zum ersten Nachspielen von Partien und Varianten sind dagegen computergestützte Tools mit ihrem erweiterten Funktionsumfang überlegen.
  4. Erklärende Schach-Videos als Ergänzung lassen sich mit einem Buch nur indirekt verknüpfen.

Von meinem o. g. Schach-Buch hatte ich testweise eine eBook-Version erstellt, technisch als Chessbase-Datenbank, die mit dem kostenlosen Chessbase-Reader – und damit auch ohne das kostenpflichtige Chessbase-Programm – lesbar war.
Das löste die o. g. Probleme 1 und 3, nicht jedoch die Probleme 2 und 4.

Chessable und Listudy.org habe ich mir näher angesehen, beide haben sich aus unterschiedlichen Gründen für mich nicht als geeignetee Publikationswege erwiesen.

Stattdessen und beginnend mit meinen Arbeiten zur Bird-Eröffnung (Projekt „Der Flug des Feuervogels“) nutze ich ab jetzt meine Patreon-Seite als zentrale Anlaufstelle für interessierte Schachfreunde. Von dort aus hat man als Patron Zugriff auf die Projektdatenbanken und neue Videos (Previews und Exklusiv-Veröffentlichungen). Die Post-Technik von Patreon erlaubt mir auf unkomplizierte Weise Updates und Neuerungen in welcher medialen Form auch immer vorzunehmen. Das scheint mir passend für ein work in progress zu sein, als das ich meine Schach-Projekte ansehe.

Die Projekt-Datenbanken liegen in Form von Chessbase-Cloud-Datenbanken vor. Dafür benötige ich selbst Chessbase, die Nutzer aber nicht. Nicht einmal der kostenlose Chessbase-Reader ist notwendig. Die Datenbank liegen in der Chessbase-Cloud und können per Direkt-Link im Browser geöffnet und genutzt werden. Ein vorheriger Download in ein Schach-Datenbankprogramm ist nicht erforderlich.

Das Patreon-System basiert auf kostenpflichtigen sogenannten Patronaten, quasi Monatsabos. Ein für den Patron kostenloses, etwa durch Werbeeinblendungen finanziertes Modell gibt es nicht. Dafür habe ich aber eine 7-tägige kostenlose Probemitgliedschaft eingerichtet.

Die neue Patreon-Seite ist ab heute live.

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